"Menschen in Deutschland haben blonde, rote, braune, graue oder gefärbte Haare...
Sie tragen Kippa, Hut, Kopftuch, Cap oder Mütze...
Sie sprechen deutsch-türkisch, plattdeutsch, bayrisch, denglisch oder russisch...
BQM fördert die interkulturelle Öffnung von Bildung und Arbeit."

 

 

Ziel der BQM

Übergeordnetes Ziel der BQM ist es, die interkulturelle Öffnung von Hamburgs Bildungs- und Arbeitsmarkt und allen am Ausbildungsprozess beteiligten Akteuren zu fördern. Gerade in Hamburg hat die berufliche Qualifizierung und Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund hohe Priorität, da fast jeder zweite Jugendliche in der Hansestadt einen Migrationshintergrund hat und sie dennoch in der Ausbildung deutlich unterrepräsentiert sind.

 

Mit dem Ziel der interkulturellen Öffnung von Bildung und Arbeit trägt BQM zur Überwindung des Fachkräftemangels bei und fördert chancengerechtere Strukturen.

 

Hintergrund der BQM

Unter BQM laufen die Aktivitäten des Projekts "Fachkräftesicherung bei kleinen und mittleren Unternehmen" unter der Trägerschaft KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung zusammen, die sich mit dem Bereich der interkulturellen Öffnung befassen.

 

Netzwerk der BQM

Zur Verbesserung der beruflichen Chancen von Migrantinnen und Migranten fördert die BQM den Aufbau von Netzwerken zwischen allen am Ausbildungs- und Einstellungsprozess beteiligten Akteuren. Kooperations­partner sind u. a. Unternehmen, Unternehmens­verbände, Behörden, Kammern, Gewerk­schaften, Schulen, Vereine, Träger, Migranten­organisationen, Jugendliche mit Migrations­hintergrund und ihre Eltern.

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BQM-Gruppe

An dem Ziel der interkulturellen Öffnung arbeiten mehrere Projekte des Trägers KWB. Sie werden in der sogenannten BQM-Gruppe zusammengefasst (siehe Grafik). Jedes Projekt hat ein anderes Aufgabengebiet, eine bestimmte Zielgruppe sowie entsprechend angepasste Maßnahmen und Methoden.
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Pionierarbeiten der BQM

Den Bereich der Elternkooperation beim Übergang Schule - Beruf hat die BQM in Hamburg schon früh besetz und vorangetrieben. Um Beteiligung von Eltern an der schulischen und beruflichen Bildung ihrer Kinder zu erhöhen qualifizierte BQM bereits seit 2007 mehrere Hundert Elternmoderatoren/-innen, die in 26 Herkunftssprachen über Schule in Hamburg informieren. Das Konzept wurde Vorbild für weitere Hamburger ESF-Projekte. Weitere Informationen zur Elternkooperation.

Interkulturelle Einstellungsverfahren geben Unternehmen konkrete Instrumente zur effizienten und chancengerechteren Rekrutierung von Auszubildenden an die Hand. BQM hat bereits vor über zehn Jahren begonnen, entsprechende Einstellungsverfahren zu entwickeln und kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Weitere Informationen zu den Interkulturellen Einstellungsverfahren.
   
Gemeinsam mit dem LI Landesinstitut für Lehrerbildung undSchulentwicklung entwickelte BQM die "Qualifizierung zur Interkulturellen Koordination" (IKO). Lehrkräfte lernen, für die interkulturelle Öffnung und chancengerechte Strukturen ihrer Schule Sorge zu tragen. Dadurch tragen sie dazu bei, dass die Leistungen von Schülern/-innen steigen, sich die Schulatmosphäre verbessert und Barrieren in Schulen abgebaut werden. Weitere Informationen zur Interkulturellen Koordination.

 

Geschichte der BQM

Auf Initiative des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg wurde im Mai 2002 gemeinsam mit Unternehmen, Kammern, Verbänden, Gewerkschaften und Senat ein Handlungskonzept zur Integration von jungen Migrantinnen und Migranten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vereinbart. Die BQM wurde unter der Trägerschaft der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V. (KWB e. V.) im selben Jahr gegründet, um die Umsetzung des Handlungskonzeptes zu unterstützen. Mehr ...

Projektträger

 

Kontakt BQM-Team

 
Tel.: 040 334241-461

 

Oliver Borszik

Tel.: 040 334241-336

 

Tel.: 040 334241-333

Tel.: 040 334241-338

Tel.: 040 334241-422

 

Zertifizierungen