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"Nicht so viele Talente zurücklassen"Pressekonferenz mit Migranten-Eltern und Schulsenatorin Christa Goetsch anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Broschüre In der mehrsprachigen Publikation der BQM und der Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Migranten e.V. (ASM) werden 17 Hamburger Eltern mit Zuwanderungsgeschichte porträtiert, die sich vorbildlich für die Bildung ihrer Kinder einsetzen. Die Broschüre wird an Hamburger Schulen verteilt, die viele Schüler mit Migrationshintergrund haben und Veranstaltungen, wie z. B. interkulturelle Elternabende organisieren.
"Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich für die Bildung meiner Kinder einsetze", sagte Omer Dotou aus Togo,
der seine Familie in der Broschüre vorstellt. Viele Eltern mit Migrationshintergrund könnten sich aber wegen Sprachproblemen nicht
so einbringen wie sie es gern würden. "Die Lehrer müssen auf die Eltern zugehen", sagte der Vater von drei Töchtern,
der andere Eltern aus Togo in schulischen Fragen berät.
Auch Natalia Siebert, die einen russisch-ukrainischen Hintergrund hat, wünscht sich mehr Verständnis für Kinder mit Migrationshintergrund an Schulen. Aber sie ist auch sicher, dass Eltern sich einbringen müssen: "Ohne Eltern würde es keine Brücke geben zwischen Schulen und Kindern", sagte Frau Siebert, die Elternvertreterin am Gymnasium ihres Sohnes ist. Mit den positiven Beispielen aus der Broschüre erhofft sich Dr. Alexei Medvedev von der BQM, Eltern motivieren zu können. "Es geht nicht nur darum, zu Elternabenden zu gehen. Elternkooperation hat viele Seiten und diese werden in der Broschüre gezeigt", sagte er. Und auch Susanne Dorn, PR-Referentin der ASM weiß, wie wichtig Erfolgsgeschichten sind: "Die vorgestellten Familien sind Vorbilder für andere Familien mit Migrationshintergrund, die von Lehrern häufig nicht erreicht werden." Pressekontakte: Funda Erler PR-Referentin BQM Haus der Wirtschaft Tel.: 040 637855-39 erler@kwb.de Susanne Dorn (kostenlose Fotos von der PK können angefordert werden) PR-Referentin ASM e.V. c/o Handelskammer Hamburg Tel.: 040 361 38-769 susanne.dorn@asm-hh.de
Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds ESF und von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert. |
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