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Elternratgeber "Schule in Hamburg verstehen"Zweisprachige Informationsbroschüre für migrantische Eltern Damit sich auch Eltern informieren können, deren Deutsch noch nicht so gut ist, wurde der Elternratgeber erstmals als zweisprachige Ausgabe veröffentlicht. Erhältlich ist er in vier Sprachkombinationen: Englisch - Deutsch, Farsi - Deutsch, Russisch - Deutsch sowie Türkisch - DeutschDie Expertin für Eltern- und Schülerbeteiligung Barbara Beutner und BQM-Referent Dr. Alexei Medvedev sind die Autoren des Elternratgebers. Beratend zur Seite stand ihnen eine Steuerungsgruppe aus Vertretern der Schulbehörde, des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung sowie dem eingetragenen Verein „Unternehmer ohne Grenzen“. Für Barbara Beutner ist der zweisprachige Elternratgeber eine Herzensangelegenheit. „Es herrscht ein großer Informationsbedarf bei migrantischen Eltern. Sie wollen ihre Kinder in der Schule unterstützen, aber wissen nicht wie. Mit der Broschüre wollen wir über das Hamburger Schulsystem informieren und Eltern ermuntern, sich an dem Bildungsprozess ihrer Kinder zu beteiligen“, erklärt die langjährige Mitarbeiterin der Schulbehörde. Besonders wichtig war dem Autoren-Duo, dass der Elternratgeber in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben ist. „Das typische ‚Behördendeutsch‘ haben wir gänzlich aus dem Ratgeber verbannt und stattdessen auf einfache Worte und Satzstrukturen gesetzt“, betont Dr. Alexei Medvedev. Er kennt die Hürden, mit denen Zuwanderinnen und Zuwanderer immer wieder zu kämpfen haben, aus seiner Arbeit als Projektleiter der BQM-Elternkooperation. Durch den Ansatz der „einfachen Sprache“ konnte ein wichtiges Kriterium der Zugänglichkeit erfüllt werden. Interessierte Eltern können den Elternratgeber „Schule in Hamburg verstehen“ als PDF herunterladen, über das Schulinformationszentrum bestellen oder die Lehrkräfte ihrer Kinder darauf ansprechen. Die Herausgeber des Elternratgebers sind an der stetigen Verbesserung des Leitfadens interessiert und nehmen Ihre Rückmeldung mit Kritik und Lob gerne entgegen. Nutzen Sie dafür das vorgesehene Online-Formular.
Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds ESF und von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert. |
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