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Wissensverbreitung per Schneeballprinzip16 neue BQM-Elternmoderatorinnen ausgebildet Zum Abschluss der 8. Moderatorenstaffel, die von Oktober bis Dezember 2011 gelaufen ist, übergaben die beiden Organisatoren, Elisabeth Wazinski und Dr. Alexei Medvedev, den erfolgreichen Absolventinnen die Urkunden der BQM und des Landesinstitutes für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI). Ab sofort können die Elternmoderatorinnen Informationsveranstaltungen in ihrer Herkunftssprache oder auch in Deutsch für andere Eltern in ihrem Umfeld ausrichten und sie fachkundig über das Hamburger Schul- und Ausbildungssystem aufklären.
"Ich bin immer wieder fasziniert, wenn wir beim ersten Kennenlerntermin einer Staffel gemeinsam feststellen, wie viel Lebenserfahrung, Kompetenzen und Kenntnisse in jeder Gruppe stecken", so Dr. Medvedev über die Teilnehmerinnen. "Inzwischen haben wir Moderatorinnen und Moderatoren ausgebildet, die das erlernte Wissen in insgesamt zwei Dutzend verschiedener Sprachen vermitteln können", ergänzt er nicht ohne Stolz.
Neben den Kernthemen wie "Schule", "Duale Ausbildung" und "Bewerbung" lernen die Teilnehmer/-innen, wie sie selber Elterntreffs organisieren und moderieren können.
In diesem Jahr sind außerdem zwei neue Themen dazugekommen: "Studienorientierung" und "Sprachförderung". Dabei konnte die BQM langjährige Kooperationspartner als Experten ins Boot holen: das hauseigene Projekt Zukunftspilot und das beim DRK angesiedelte Projekt HIPPY. "Neu ist auch, dass die Moderatorinnen die Möglichkeit erhalten haben, sich bei der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten über das Thema ‚Mediation‘ zu informieren", erklärt Elisabeth Wazinski. "So wissen sie genau, wohin sie beispielsweise einen Azubi in ihrem Umfeld vermitteln können, bei dem es Konflikte im Ausbildungsbetrieb gibt."
Seit 2007 wurden bereits über 500 Elterntreffs organisiert und Tausende Eltern über das Schul- und Ausbildungssystem in Hamburg informiert. Die über 100 ausgebildeten Elternmoderatoren/-innen kommen aus 26 Herkunftsländern.
Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds ESF und von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert. |
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